Ab in die Erde!

In der Küche stehen drei Gläser mit Wasser und in diesen Gläsern schwimmen drei Sorten Chili-Samen. Juhu, ich darf wieder Pflänzchen anziehen – und das im Februar!

Bisher wurden bei uns die Chilis immer zusammen mit den anderen Samen Ende März bis Anfang April in die Anzuchtkisten gesät. Letztes Jahr hatte das zum Ergebnis, das ich von den Chilis gar nix ernten konnte. Jetzt hab ich mich dann doch mal schlau gemacht: die Anzucht für Chilis beginnt schon im Februar! Juhu! :-)

Damit das auch noch besser klappt bei den momentanen Lichtbedingungen habe ich auch gleich noch zwei Pflanzenlampen L15 gekauft. Die haben zumindest bei Amazon gute Bewertungen bekommen. Bald kommt jetzt also ein merkürdig spaciges rotes Leuchten aus einem meiner Fenster. Ich bin gespannt!

Überraschung hinterm Garten

Kahlschlag

Es ist immer noch die Zeit, in der überall Bäume gefällt und Hecken geschnitten werden, aber das wir selbst davon diesmal betroffen sind, hätte ich nicht gedacht.

Die Haselnußhecke hinter unserem Garten ist weg, genauso wie einige kleinere Bäume. Die großen Bäume stehen noch, aber ich frage mich, ob das so bleibt. Einige Gartenfreunde beschwerten sich zumindest immer über den Schatten. Sollten sie auch noch fallen, hätten wir gar keinen Naturschatten mehr.

Ob ich mit dem Momentanzustand zufrieden bin, weiß ich auch nicht so genau. Positiv ist, das mehr Licht in den Garten kommt. Das könnte ein paar neue Gemüsebeete geben! Negativ ist, das der Garten jetzt sehr frei zugänglich ist. Durch das Gestrüpp war vorher kein durchkommen. Ich muss zumindest einen Sichtschutz bauen. Der Kompost muss wohl auch umziehen. Wenn ich das richtig einschätze, steht er jetzt voll in der Sonne.

Ein Garten macht einfach immer Arbeit! :-)

Die Sache mit dem Hype

Als ich vor wenigen Minuten durch mein Flipboard blätterte, schüttelte ich innerlich mehrmals mit dem Kopf. Neben dem Drama um den Verkauf der ersten neuen Nexus Geräte gab es gleich mehrere Artikel und Blogbeiträge über das Erscheinen von Android 4.2 für die älteren Nexus Geräte. Das Update wird jetzt nach und nach ausgerollt. Darüber musste ich noch nicht den Kopf schütteln, sondern über die vielen Anleitungen, wie man mit Frickelei und Handarbeit jetzt schon 4.2 auf sein Gerät bekommt!

Klar, das Update ist so überlebenswichtig, das braucht man sofort, und nicht erst in drei Tagen! Android 4.1 läuft ja auch so schlecht….. wieso machen sich Leute diese Mühe? Weil es geht? Custom ROMs sind da was anderes, das verstehe ich noch. Aber die original Software…

Dann überlegte ich….. klar die Leute sind dem Hype verfallen! Da ist man hilflos. Das kenne ich auch. Deshalb habe ich mir auch mein Nexus 7 im Play Store gekauft. So hatte ich sicher eins und musste nicht 3 Tage auf den Verkauf im MediaMarkt warten und Gefahr laufen, vor leeren Regalen zu stehen. So hat mich das Nexus 7 €10 mehr gekostet. Manch anderer schüttelt darüber bestimmt genauso den Kopf wie ich gerade über die EarlyUpdater. Also: macht alle was ihr wollt, und freut euch darüber! :-)

Mein Hobby wird mir unheimlich

Ja, auch ich laufe manchmal mit einem GPS Empfänger durch die Gegend, und versuche Dosen zu finden. Meist geschieht dies im Urlaub. Ich konnte so schon viele schöne Orte kennenlernen.

So langsam wird mir mein Hobby aber unheimlich. Geocaching ist inzwischen so Trendy und Hype, das es ÜBERALL ist. Jedes noch so kleine Kaff mit Touristen Büro leistet sich eigene GPS Touren. Suche ich bei Google News nach meinem Hobby, tauchen wöchentlich gleich mehrere Artikel zu dem Thema auf. Dann kamen die ersten Geocaching Krimis. Ich habe 2 gelesen, fand sie auch ganz originell, aber jetzt poppen immer neue Geocaching Krimis hoch.

Heute kam dann mein persönlicher Höhepunkt in Form einer email. Mir wurde angeboten auf dieser Seite in einem Artikel zwei Webseiten zu verlinkten, die versuchen, Geocacher zu einem Urlaub in einer bestimmten Region zu überreden. Als Dank bekäme ich – wer hätte das geahnt – eine Tubberdose. Dieses Blog ist weder stark frequentiert noch habe ich besonders viele Geocaching Artikel. Aber der Geocaching- Markt ist offenbar inzwischen so überlaufen, das verzweifelt nach jedem Strohhalm bzw. Blog gegriffen wird.

Aber um das klarzustellen: Die Artikel dieses Bogs sind nicht käuflich!

Das Nexus 7

Ein neues Technikspielzeug hat es in meinen Haushalt geschafft: Das 7 Zoll Tablet Nexus 7 von Google. Seit meine Freundin exessiv Gebrauch von meinem iPad1 macht, spiele ich schon länger mit dem Gedanken, mir ein weiteres Tablet zuzulegen. Als vor wenigen Tagen Google die 32GB Variante für 249€ ankündigte, war die Sache so gut wie klar. Ich habe es mir einfach bestellt.

Am meisten hat mich vor dem Kauf eine Frage beschäftigt:

Sind 7 Zoll groß genug?
Diese Frage kann ich für mich nach 3 Tagen mit dem Nexus 7 klar mit ja beantworten, auch wenn mir das Gerät verdammt klein vorkam, als ich es das erste mal in den Händen hielt.

Zunächst ist da das Gewicht. Klar, mein Kindle ist noch leichter. Ich benutze ein Tablet meist im Bett liegend, ohne es irgendwo abzulegen oder ab zu stützen. Bei dem iPad wird mir irgendwann die Hand lahm. Beim Nexus 7 bisher noch nie.

Für das Surfen im Internet benutze ich momentan Firefox. Chrome ist zwar schneller, aber Firefox kann die Werbung unterdrücken. Aufgrund der Bildschirmgröße und der Auflösung habe ich damit gerechnet, das ich Webseiten wohl meist im Querformat ansehen werde. Das ist nicht so. Im Hochformat ist eine vollgepackte Seite wie z.B. Spiegel.de recht klein, aber dank der hohen Auflösung kann man sogar ohne Zoom die Schrift noch entziffern. Zum Lesen reicht mir das nicht, aber es reicht, um sich auf einer Seite zu orientieren. Der Haupttext befindet sich bei den meisten Webseiten ja eh in einer schmaleren Spalte, ind wenn man auf diese klickt, vergrößert der Browser automatisch die Spalte auf die volle Breite, und alles ist gut lesbar. Die Schrift ist durch die recht hohe Pixeldichte sehr scharf und angenehm lesbar.

Die Tastatur ist zwar nicht besonders viel anders als bei meinem iPad, hat aber durch die Displaygröße einen Vorteil. Im Hochformat kann ich sehr komfortabel mit zwei Daumen tippen. Bei 10 Zoll hab ich da schon Probleme. Ich ertappe mich dabei, das ich gerne am Nexus 7 tippe. Auch dieser Text wurde am Nexus 7 verfasst. Ich hätte nicht gedacht, das mir das mal bei einer Touch Tastatur passieren würde.

Ab und zu möchte man ja auch mal ein Spiel spielen. Auch hier empfinde ich die Größe des Nexus 7 als perfekt. Das iPad wurde mir schnell zu schwer, das Nexus hält man ganz locker. Man kann alles gut erkennen und gleichzeitig trotzdem jeden Winkel des Bildschirms mit den Daumen erreichen, sollte das Spiel dies erfordern. Bei 10 Zoll ist das fast unmöglich.

Ihr merkt, ich bin ziemlich begeistert von meinem neuen Spielzeug. Ich möchte aber auch noch einen Nachteil erwähnen. Viele Apps sind offenbar immer noch nicht auf die Nutzung auf Tablets angepasst. Man sieht dann die Smartphone-Version, und das kann schon manchmal etwas merkwürdig aussehen. So etwas gibt es bei Apple kaum. Aber ich bin mir sicher, das sich daran bei Android schnell etwas ändert. Die Verkaufszahlen des Nexus 7 sind ja sehr gut, und die des Nexus 10 werden es sicher auch sein.

Virtual Powertrail Munzees.. oder so

Dieses neue tragbare akkubetriebene Multitool namens Galaxy S3 treibt mich zu Tätigkeiten, die ich sonst nie gemacht hätte ;-) Virtuelle Munzees, ganz viele! Eine Art Powertrail, allerdings auf wenigen Quadratmetern im Hamburger Stadtpark. Und das Ganze hat auch noch eine überaus freundliche Smiley-Form! Da musste ich jetzt unbedingt hin.

Trotz Regen parkte ich als  nach Feierabend mein Auto am Stadtpark und wartete auf eine Regenpause. Als ich dann am ersten regulären Munzee angekommen bin, ging es  wieder los, aber nur kurz. Es endete mit einem hübschen Regenbogen – und mit dem Ende der Datenverbindung (vielen Dank an o2 an dieser Stelle). Ich musste lernen: Ohne Datenverbindung keine Munzees. Meine ersten geloggten Munzees landeten in einer Warteschlange. Als ich aber endlich wieder Empfang hatte, wurden alle Munzees abgelehnt.

Die Datenempfangspause hab ich dann genutzt, um die Handykamera auszutesten. Man weiß sich ja sinnvoll zu beschäftigen!

Dann ging es plötzlich los: Datenverbindung! Immer schön im Kreis und 2-3 Munzees auf einmal loggend  wanderte ich in die Dämmerung. Ein paar Hunde guckten verständnlislos, aber ihre Frauchen ließen mich zufrieden. Als ich wieder einmal den Blick vom glimmenden Bildschirm hob, entdeckte ich eine lebende Wegblockade. Gänse. Eine ganze Schar davon graste im aufsteigenden Nebel. Macht nix. Ich kann hier ja auch ein andernmal weitermachen.

Munzees erscheinen mir jetzt ja wesentlich sinnbefreiter als Geocaches, aber als Alternative in der Stadt ziemlich optimal. Offenbar gibt es auch noch keine FTF Schlachten. Ein Munzee, der bei mir um die Ecke vor Tagen deployed wurde, wartet immer noch auf einen Erstfinder. Vielleicht erbarme ich mich ja heute noch!

Ein Handy zum Geocachen…..

Gerade mal ein gutes Jahr ist es her, das ich mir ein neues Smartphone gegönnt habe – das Samsung Galaxy S. Eigentlich ein tolles Handy, aber es hat auch Schattenseiten. Nahezu dunkel sieht es beim GPS aus. Die Werte springen nur so um mehrere 10 Meter hin und her. So machte ich mich bei einem Wherigo im Stadtpark schon sehr zum Affen: Ich lief ständig hin und her, nur um in den Bereich zu kommen, in dem einem dann die Frage gestellt wird. Es war unmöglich.

Der ganze iPhone 5 Wahn der letzten Tage hat mich dann wieder ins  Grübeln über ein anderes Smartphone gebracht. Sogar das Gerät mit dem Apfel lag schon ein paar Tage als Vorbestellung im Warenkorb. Der Preis hat mich dann doch sehr abgeschreckt. Ich bin jetzt wieder bei derselben Firma gelandet, es ist ein Galaxy S3 geworden.

Natürlich musste ich sofort abends nach dem Auspacken das GPS aktivieren, und es gab gleich die erste Überraschung. Ich hatte Empfang, und das mitten im Schlafzimmer! 8 Satelliten! Mein Garmin Dakota 20 sieht erst welche direkt am Fenster.
Nun war klar, das ich am nächstem Tag – einem Sonnabend – raus zum Cachen musste. Ich habe mir einen Wherigo auf dem Ohlsdorfer Friedhof ausgesucht. Ich wurde nicht enttäuscht: Unter den großen alten Kiefern lag die Genauigkeit bei 8 Metern – mehr schafft mein Garmin da auch nicht. So konnte ich zielgerichtet und ohne Probleme die Koordinaten für die einzelnen Fragen anfahren, ohne ein einziges Problem beim GPS Empfang. Zu verdanken ist das wohl dem gleichzeitigen Empfang der amerikanischen GPS Satelliten und der russischen GLONASS Satelliten. Das einzigste Problem stellte jedoch die App WhereYouGo dar – die ist prompt 6 mal bei der Tour abgestürzt. Zum Glück speichert sie offenbar recht zuverlässig den letzten Stand, so dass ich nicht zu vorhergehenden Stationen zurück musste.

Eine weitere Neuheit an diesem Tag waren für mich die Munzees. Zwei davon konnte ich nebenher auch noch loggen.

Auf der Tour habe ich noch ein paar Fotos gemacht, mit denen ich auch sehr zufrieden bin. Im Vergleich zum Galaxy S ist wesentlich mehr Struktur in den Fotos sichtbar und auch das Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen hält sich in brauchbarem Rahmen. Klar, es ist kein Nokia PureView, aber für sehr gute Schnappschüsse ist sie durchaus geeignet. Endlich vernünftige Fotos nebenbei!

Heute habe ich noch kurz einen “echten” Geocache gejagt. Als das Handy “0m” anzeigte, war ich gerade mal 2m vom Cache entfernt. Als Genauigkeit wurde mir 4m angegeben und die Kompassnadel der Geocaching-App hat mich geradlinig zum Ziel gebracht. :-)

Ich bin SEHR zufrieden. Auch in Zukunft werde ich sicherlich immer noch hauptsächlich ein “richtiges” GPS zum Cachen benutzen. Das Riesen-Handy GalaxyS3 wirkt schon recht zerbrechlich (es hat ja inzwischen auch Gorilla-Glas, ein Sturz auf die falsche Kante, und das Display wäre hin…), und der Akku hält beim Dauercachen sicher auch nur sehr kurz. Aber für Wherigos und Munzees – und wenn ich das GPS mal nicht dabei habe – habe ich jetzt endlich ein perfektes Smartphone am Start!

Der Akkuverbrauch ist im Übrigen gegenüber dem Galaxy S auch besser geworden. Heute morgen um 6 Uhr stöpselte ich das Handy vom Ladekabel ab. Datenverbindung und GPS waren aktiv, Monitor auf halber Helligkeit. Ich habe ca 10 Mal auf der Arbeit emails gecheckt, kurz getwittert und 2 Mails geschrieben, 2 mal telefoniert, 3 Stunden Musik gehört, 10 Fotos geschossen und abends dann knapp eine Stunde gecacht und Munzees gesucht. Um 20:00 Uhr hatte das Handy einen Entladestand von 45%.